Es ist Dienstagmorgen in der schwäbischen Gemeinde Gundelfingen, das Auto total vereist, der Mann gereizt. Gestresst, weil er doch zur Arbeit muss, greift ein 49-jähriger Mann kurzerhand zur Notlösung und schlägt die Seitenscheibe seines Wagens ein.
Kein Problem, auch wenn nicht jeder zu diesem Hardcore-Mittel greifen würde. Als der Mann aber auf dem Fahrersitz Platz nahm, fiel ihm der große Fehler an der ganzen Sache auf. Irgendwie sah das Auto zwar dem seinen ähnlich, aber es war definitiv ein anderer Wagen. Sein eigenes Auto stand rund 20 Meter entfernt von dem, in das er gerade eingebrochen war.
Seinen Fehler bemerkend verständigte er sofort die Beamten, denen er sein "Versehen" mitteilte. Wie ein Sprecher der Polizeiinspektion Dillingen erklärte, tauchte kurze Zeit später auch der eigentliche Besitzer des Autos auf. Der war wahrscheinlich weniger froh, auch wenn er selbst das Auto vielleicht auch nicht anders aufbekommen hätte. Die beiden Männer einigten sich darauf, dass der Pechvogel - der nun definitv zu spät zur Arbeit kam - die Reparaturkosten übernimmt.
Ich hoffe nur, der Mann hat danach nicht noch die Scheibe seines eigenen Autos eingeschlagen, um noch zur Arbeit zu kommen. =/
Bildquelle: Getty Images



























