Die große Orangenschlacht geht auf eine Legende zurück: Es war einmal das Mittelalter. Dort wehrte sich die Tochter eines normalen Müllers gegen den bösen Herrscher, denn der wollte die Maid unbedingt sein Eigen wissen. Um seine Avancen abzuwehren, trennte das Mädchen ihm sogar den Kopf ab und befreite so ihr Dorf von einem Tyrannen.
500 Tonnen Orangen
Gefeiert wird diese Befreiung auch heute noch, und zwar mit Orangen. Die stehen nämlich für den Kopf des bösen, tyrannischen Herrschers und werden mit aller Wucht geworfen. So dienen die orangefarbenen Kugeln als Wurfgeschosse gegen die Truppen des Herrschers, die mittlerweile natürlich auch von der Bevölkerung gemimt werden. Um die 500 Tonnen Orangen werden dafür aus Sizilien herbeigeschafft.
Herrschermannen gegen Volk - zurück bleibt ein SchlachtfeldViele nehmen diese Schlacht sehr ernst und haben sich passend dafür angezogen, verkleidet oder auch sportlich ausgerüstet für den Kampf. Eine Schneeballschlacht mit Orangen - dafür muss man schon gerüstet sein. Zurück bleibt ein Schlachtfeld aus Orangenmatsch und der Geruch dürfte auch betörend sein.
Ich bin kein großer Karnevalfan, aber so eine Orangenschlacht, das wär schon was, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass man da ohne Verletzungen da raus kommt. =D
























