Was denkt man, wenn man mehrere Männer sieht, die ein menschengroßes Bündel ins Wasser werfen und zeitgleich in der Lokalpresse in einer Anzeige von einer vermissten jungen Frau die Rede ist? Natürlich, da hat sich jemand der Leiche entledigt. Aus diesem Grund ging ein Mann aus Frankreich auch zur Polizei.
Und tatsächlich handelte es sich bei dem im Bettlaken Eingewickelten um eine Leiche - jedoch um die eines 2,20 Meter langen Fisches. Der Fischkörper war der eines Wels, ein Süßwasser-Raubfisch, der bis zu 2,50 Meter groß werden kann. Der große tote Fisch lag am Ufergang des französischen Flusses Loire im Dorf Unieux. Die Polizei vermutet, dass der Wasserstand so niedrig war, dass der Fluss den Fischleib am Rand "abgelegt" habe.
Unklar sei aber dennoch, ob der Fisch schon tot war, als er ins Wasser geschmissen wurde oder nicht. Da eine Autopsie des Fischkörpers nicht vorgesehen ist, wird das wohl auch ein Geheimnis bleiben. Dennoch ist der Finder sicher froh, dass es sich nicht um die Frau aus der Vermisstenanzeige handelte - auf eine Fischleiche kommt man bei so einem großen Bündel in erster Linie aber sicherlich nicht.
Bildquelle: Wikipedia/Dieter Florian
















