Insgesamt 36 Jahre im Gefängnis sind eine lange Zeit. Warum Miguel Montes Neiro die Hälfte seines Lebens in einem spanischen Gefängnis verbracht hat? Ermordet hat er niemanden. Eigentlich bestehen seine Delikte größtenteils aus Diebstählen und Raubüberfällen. Bekommt man dafür eine so lange Haftstrafe?
Eigentlich nicht, aber der Mann aus Andalusien brach während seiner Haftstrafen immer wieder aus und stahl und "diebte" sich durch das Land, während er vor der Polizei floh. Erwischte diese ihn, wanderte er wieder in den Bau. Aus mehreren Einzelstrafen wurde so über die Jahre eine Haftstrafe von 36 Jahren.
Hartnäckigkeit auf beiden Seiten
Das erste Mal wurde der mittlerweile 61-Jährige im Jahre 1976 verurteilt, und zwar wegen Fahnenflucht. Die Flucht ergriff er auch aus dem Gefängnis und jedes Mal gab er dem Gericht einen neuen Grund, warum er hinter Gitter gehörte. Niemand in Spanien saß wegen so leichter Delikte so lange im Gefängnis. Eine hartnäckige Justiz und ein hartnäckiger Häftling.
Nach einem Gnadenerlass kam der langjährige Häftling freudestrahlend aus der Vollzugsanstalt Albolote in der Nähe der südspanischen Stadt Granada. Endlich frei. Nach 36 Jahren - mit minimalen Unterbrechungen - das erste Mal.
Bildquelle: colourbox.com


















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Er ist doch selber Schuld. Kann man nur hoffen, dass er nicht sofort wieder irgendwo einbricht...