Jugendliche rauchen wesentlich weniger als früher. 2001 rauchten noch 28 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. 2011 waren es in dieser Altersgruppe nur noch knapp zwölf Prozent. Das besagt eine aktuelle Studie, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kürzlich vorstellte.
Noch nie geraucht haben laut der Studie 70,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen. Vor zehn Jahren hatten nur 40,5 Prozent der Jugendlichen noch nie eine Zigarette geraucht, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet.
Positive Entwicklung hat mehrere Gründe
Experten begründen die Entwicklung damit, dass die Tabaksteuer erhöht wurde und neue Gesetze sowie Aufklärungs-Kampagnen gestartet wurden. Viele Jugendliche könnten sich Zigaretten inzwischen finanziell nicht mehr leisten.
Zudem beschäftigten sich Teenager mehr als früher mit den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens. Auch seien die Rauchverbote an vielen Orten, wie in Gaststätten oder in öffentlichen Gebäuden, hilfreich, meinen Experten.
Jens Spahn, gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, findet die Entwicklung positiv. Rauchen sei uncool und teuer, sagte der CDU-Politiker.
Seht ihr das genauso wie Herr Spahn? Raucht ihr oder kennt ihr Leute, die rauchen? Ich bin Genussraucher, rauche also hin und wieder.
Bildquelle: Getty Images


































