Im niedersächsischen Stade läuft seit vier Monaten ein Prozess gegen einen 41-jährigen Mann. Gestern – am letzten Prozesstag – sprach er zum ersten Mal vor Gericht.
Sein Geständnis, er habe drei Jungen getötet, ließ er von seinem Verteidiger verlesen, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Außerdem gab der Mann zu, viele weitere Jungen sexuell missbraucht zu haben. Doch diesmal erhob auch der Angeklagte selbst seine Stimme im Gerichtssaal.
Therapie soll "Maskenmann" verändern
Die Stimme des Mannes, der seine Opfer maskiert heimsuchte, ist warm und weich. Martin N. entschuldigte sich für seine "besonders verwerflichen Taten". Er beteuerte, dass er "nur" drei Morde begangen hätte. Er weinte und möchte einen Neuanfang starten.
Den Opfern und ihren Angehörigen wünschte er, dass sie durch den Verfahrensabschluss "Genugtuung erfahren und zur Ruhe kommen".
Im Gefängnis will er sich in Therapie begeben und dadurch irgendwann ein "veränderter Mensch" werden. Das Urteil wird am 27. Februar gesprochen.
Sollte der "Maskenmann" die Chance zum Neuanfang bekommen? Denkt ihr, dass er sein Leben therapeutisch aufarbeiten kann und ein "neuer Mensch" wird. Ich hoffe, dass ihm vergeben und geholfen werden kann.
Bildquelle: derJones

































