Internetzensur in Indien?

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Inder vor einem internetfähigen Computer.
Indien ist der drittgrößte Internetmarkt der Welt. Und jährlich steigen die dortigen Internet-Nutzerzahlen rasant. Doch gerade sorgt ein neues Gesetz für Kritik.

Es macht Internet-Unternehmen für die Inhalte verantwortlich, die ihre User reinstellen. Wenn sich jemand durch die Inhalte beleidigt oder verletzt fühlt, kann er ihre Löschung verlangen.

Die Web-Seiten-Betreiber haben dann 36 Stunden Zeit, die beanstandeten Inhalte zu entfernen. Wenn die Firmen nicht kooperieren, droht die indische Regierung mit der kompletten Sperrung ihrer Seiten.

Internet-Unternehmen geben nach

Bis vor Kurzem behaupteten die Betreiber von Google & Co., dass das Löschen überhaupt nicht möglich sei. Doch nun löschten die Google-Betreiber doch Inhalte von indischen Websites, wie "DRadio Wissen" auf seiner Website berichtet.

Konkret waren es (bewegte) Bilder und Inhalte auf den Webseiten YouTube und Blogger.com. Von ihnen fühlten sich einige Menschen in ihren religiösen Gefühlen verletzt und klagten auf Entfernung.

Nun befürchten aber Kritiker des neuen Gesetzes, dass dieses Möglichkeiten zur Zensur böte.

Es stellt sich die Frage, was zählt mehr: Freiheit oder Schutz von Menschen? Was meint ihr zu dem neuen indischen Gesetz? Ich finde es sehr fragwürdig.
Bildquelle: Getty Images/AFP
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(16.02.12 13:30)Spam?
Meinungsfreiheit!
(16.02.12 13:25)Spam?
@Evelyne B:
ich bin ganz deiner meinung...
(16.02.12 13:05)Spam?
freiheit,wenn sich jemand verletzt fühlt muss er es sich nicht anschauen
(16.02.12 13:00)Spam?
O.o

Beitrag geschrieben von:
Christopher B.

4 Kommentare

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