Viele denken automatisch an ältere, strenge Frauen mit Brillen und Männer mit Bärten, wenn sie an Lehrer denken. Dass das nicht der Fall ist, ist dabei jedem klar, schließlich war jeder mal Schüler und hatte den ein oder anderen Jungspund als Lehrer dabei. Doch in Deutschland ist jeder zweite Lehrer über 50 Jahre alt und immer weniger Schüler wollen den Lehrerberuf anstreben.
Die Ergebnisse gehen aus dem aktuellen Bildungsbericht der EU-Kommission hervor. In ganz Europa zeigt sich, dass das Lehrer-Dasein eher nicht mehr zu den Traumberufen gehört. Und dieser fehlende Lehrernachwuchs könnte für Deutschland zum Problem werden, da die über 50-jährigen Lehrer sich dem Rentenalter entgegen bewegen.
Unterricht könnte darunter leiden
Aber nicht nur der nahende Wegfall einer ganzen Lehrergeneration bereitet der Kommission Bauchschmerzen: Denn ältere Lehrer würden weniger häufig due Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen als ihre jüngeren Kollegen und oft auch an ihren Lehrmethoden festhalten. In den Naturwissenschaften sieht es dabei am Schlimmsten aus, denn kaum Nachwuchs rückt auf und die Qualität des Unterrichts - gerade was neumodische Methoden betrifft - könnte darunter leiden.
Ältere Lehrer heißt nicht immer gleich, dass sie in ihren Methoden festgefahren sind. Aber wie sieht es bei euch an der Schule aus? Auch so viele ältere Lehrer oder ein guter Mischmasch? Ich hatte selbst mal in Erwägung gezogen, Lehrer zu werden, aber eher so als Ausweg. Könntet ihr euch vorstellen, selbst zu lehren?
Bildquelle: colourbox.com



























