Früher gab es Wanzen, jetzt gibt es Motten? Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben sie entwickelt, die Spionage-Motte. Dem handgroßen Tier wurde ein Implantat eingepflanzt, mit dem die Forscher das Insekt fernsteuern können.
Die Forscher des MIT verbanden dabei die Nervenbahnen des Insekts direkt mit der eingesetzten Sonde. Feine Elektrosignale werden so an das Insekt gesendet und es lässt sich von außen steuern, wie ein ferngesteuertes Flugzeug. Da das implantierte System nur ein halbes Gramm wiegt, kann es in den Unterleib der Motte eingesetzt werden und ist von außen nicht sichtbar. Ihre Forschungsergebnisse präsentierten die MIT-Wissenschaftler im Wissenschafts-Magazin NewScientist.
Auch beim Menschen möglich?
Für was man eine ferngesteuerte Motte braucht? Geheimdiensten würden da so Einiges einfallen. Würde man diese Cyborg-Motte zum Beispiel mit Mini-Kameras oder GPS-Empfängern ausstatten, hätte man das perfekte Spionage-Werkzeug. Unauffällig würden die Motten Informationen sammeln und an die Geheimdienste senden können.
Wem das schon gruslig erscheint, dem werden bei den weiteren Forschungsideen die Haare zu Berge stehen. Ein MIT-Mitarbeiter gab an, dass dieser Eingriff vielleicht sogar beim Menschen möglich sei. Ob die Fernsteuerung beim Menschen funktioniert, wollen die Forscher aber erst noch testen - aus rein medizinischen Gründen versteht sich...
Irgendwie gruslig. Auch die Motten erinnern mich stark an irgendwelche Späher der dunklen Mächte bspw. Krähen in "Der Herr der Ringe".
Bildquelle: pixelio.de/Ilka Funke-Wellstein


































