Besonders Jugendliche sind suchtanfällig. Das liegt eventuell an einer bestimmten Region im Gehirn. Die soll bei ihnen viel stärker auf Glücksgefühle und Belohnung reagieren, als das bei Erwachsenen der Fall ist.
Das behaupten zumindest zwei US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "PNAS". Sie hatten Versuche mit Ratten gemacht. Dabei untersuchten sie einen Bereich im Gehirn der Ratten, der für Entscheidungen und Gewohnheiten verantwortlich ist.
Sie trainierten die Tiere, dass sie auf ein bestimmtes Signal hin ihren Kopf durch eine Öffnung steckten. Dafür wurden die Ratten mit Futter belohnt.
Jugendliches Gehirn soll ähnlich reagieren
Bei ihren Experimenten stellten die Wissenschaftler fest, dass junge Ratten viel stärker auf das Training reagierten als erwachsene Ratten. Die Nervenzellen der Jungtiere waren in der untersuchten Hirnregion deutlich aktiver.
Die Experten meinen, dass das Gehirn junger Menschen wahrscheinlich genauso reagiere. Deshalb könnte das eine Erklärung sein, wieso Jugendliche schneller eine Sucht entwickeln als Erwachsene.
Ich weiß nicht, inwiefern man das menschliche Gehirn mit einem Rattengehirn vergleichen kann. Aber die Forschungsergebnisse kommen mir eigentlich plausibel vor. Was haltet ihr von der These der US-Wissenschaftler?
Bildquelle: S. Hofschlaeger



























aber ich denke schon das da was dran ist^^