Klingt gefährlicher, als es ist, dennoch staunte die Polizei in Köln nicht schlecht, als sie zur Routinekontrolle einen Opel Astra Kombi aus dem Verkehr zog. Der Wagen wurde nämlich mehr oder weniger nur noch mit Spachtelmasse, Kunstharz und Bauschaum zusammengehalten.
Wenn man sich immer gefragt hat, warum solche Routinekontrollen durchgeführt werden, dann hat man hier die Antwort: Um einen Volltreffer zu landen. Da hat wohl jemand selbst Hand angelegt, um sein Auto am Leben zu erhalten. Das Auto des 60-jährigen Opelfahrers war nämlich kaum noch das, was es sein sollte, Spachtelmasse und Kunstharz hielten die Einzelteile der Karosserie zusammen. In Amerika wäre er mit dem Schrottauto vielleicht noch durchgekommen, in Deutschland gelten da strengere Regeln.
Anzeige erstattet
Die Liste der Mängel war bei diesem Auto lang: Die Lichter gingen nicht mehr richtig, die Reifen passten nicht zur Felgengröße, der Katalysator war futsch und der Motor verlor Öl. Der Fahrer gab an, dass es sich um einen Firmenwagen handelt und der Vorgesetzte des Fahrers meinte, dass das Auto erst in der Werkstatt war, und völlig in Ordnung sei. Fragt man sich nur, in welcher Werkstatt...
Das Ende vom Lied: Das Auto bekommt nun doch noch seine rechtmäßige Bestattung und Fahrer wie Autohalter wurden angezeigt.
Bildquelle: Polizei Köln

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