Im April 2011 hat er den Schiedsrichterkurs als Lehrgangsbester abgeschlossen, wie "Welt online" berichtet. Die meisten Spieler und Trainer loben seine Leistungen auf dem Fußballplatz.
Am Anfang waren viele Menschen noch skeptisch. Kein Verein wollte Scheuerer aufnehmen. (Doch jeder Schiedsrichter in Deutschland muss Vereinsmitglied sein, damit er offizielle Fußballspiele leiten darf.) Der SV Blau-Gelb Berlin nahm ihn schließlich auf und bekam dafür den Integrationspreis.
Der 17-Jährige wollte Schiedsrichter werden, seit er einen Schiedsrichter-Werbespot gesehen hatte. Nach vielen Absagen pfeift er nun in der Jugend-Bezirksliga.

Bildquelle: Bongarts/Getty Images
Er bekommt genauso viel mit wie andere Schiedsrichter: Einwechslungswünsche der Trainer, Fouls und Beleidigungen der Spieler. Wenn ihn ein Fußballer beleidigt, geht er darauf allerdings nicht ein, zeigt Scheuerer mit seinen Händen. Übersetzt wird das von einer Gebärdendolmetscherin. Doch selbst die braucht der junge Schiedsrichter immer seltener.
Er gibt seine Anweisungen nur mit seinen Händen. Wenn jemand seine Gesten nicht versteht, schreibt Scheuerer auf, was er meint. Dafür hat er immer extra Block und Stift bei den Partien dabei.
Nun träumt Scheuerer wohl davon, in der Bundesliga zu pfeifen. Vielleicht schafft er es ja. Mich würde das freuen. Ich finde diesen Schiedsrichter toll. Was meint ihr zu dem gehörlosen Referee?









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