Der Fall hat vor drei Jahren ganz Amerika in Schock versetzt - nun ist das Urteil fast durch:
Die 15-jährige Alyssa Bustamante aus Minnesota soll eine lebenslange Haftstrafe in einem Frauengefängnis des Bundesstaates verbüßen. Angesichts der Grausamkeit ihrer Tat wollen die Richter das Erwachsenenstrafrecht angewendet finden. Weshalb?
Wie die Jugendliche offen zugab, hatte sie die 9-jährige Nachbarstochter am 21. Oktober 2009 gewürgt, ihr anschließend die Kehle durchgeschnitten, mehrmals auf sie eingestochen und die kleine Elizabeth Olten dann in einem Erdloch am Waldrand verscharrt. Und zwar nach minuziöser Planung. Begründung laut AP: "Ich wollte einfach sehen, wie das ist..."
Zur Begründung der Höchststrafe wurde noch einmal ein Tagebucheintrag Alyssas aus diesen Tagen verlesen, was das Mädchen, wie auch den Rest der Verhandlung, emotionslos über sich ergehen ließ:
"Scheiße, ja, ich habe jemanden umgebracht. [...] Keinen Plan, wie ich mich gerade fühlen soll. Es war großartig! Sobald man sich mal von dem ganzen 'OMG, sowas kann ich nicht tun' freigemacht hat, ist es ziemlichen spaßig. Trotzdem fühle ich mich gerade ein bisschen zittrig und nervös. Naja, ok, ich muss dann mal zur Kirche... LOL."
Alyssa wurde von ihrem Rektor als gute Schülerin beschrieben, die mit dem Gesetz bis zu diesem Zeitpunkt noch nie in Konflikt gekommen war.
Die einzige Auffälligkeit: Wie viele Jugendliche musste sie in den vorangegangenen Monaten wegen Depression und selbstverletztendem Verhalten behandelt werden. Dass sich aus dem Suizidvorhaben das Verlangen entwickeln würde, Andere zu verletzen, wusste nur ihr Tagebuch.
Bildquelle: Cole County Sheriff's Department























Nein Spaß. Die Strafe ist trotzdem etwas hart. Lieber 20 Jahre mit psychischer Behandlung.









