Da meinte es wohl jemand zu gut. Die Polizei in Leverkusen erhielt am Wochenende einen Anruf. Am anderen Ende war eine sehr besorgte Frau, die einen angeblich ausgesetzten Hund entdeckt hatte. Und das bei der Kälte.
Die Frau hatte im Scheinwerferlicht ihres Autos am Fahrbahnrand das große Tier gesehen. Sie glaubte, dass es ein ausgesetzter Labrador war, der in der Kälte auf sein Herrchen wartete, das nie zurückkommen würde. Auch die Beamten waren wegen der eisigen Temperaturen besorgt um das Tier und schickten eine Streife los. Als sie im Scheinwerfer ihrer Taschenlampen das Tier am Rand der Yitzhak-Rabin-Straße entdeckten, schauten ihnen aber zwei starre Pupillen entgegen und das Tier bewegte sich nicht.
Das hatte auch einen guten Grund, denn statt eines ausgesetzten Hundes, hatten die Polizisten einen eineinhalb Meter großen Stoff-Panther vor sich liegen. Dem machte die Kälte natürlich nichts aus. Erleichterung und Erheiterung bei der polizeilichen Nachtstreife und keine Lebensgefahr beim "ausgesetzten Tier". Der Stoff-Panther wurde schließlich mit auf die Wache genommen und später entsorgt, da er schon arg mitgenommen aussah.
Aktion "Schwarzer Panther" beendet! =)
Bildquelle: Polizei Köln
























