Kinder haben öfters kleine Sprachentwicklungsstörungen, bevor sie in die Schule eingeschult werden. Ich wollte zum Beispiel partout nicht "drei" sagen, "krei" klang doch viel toller und regte meinen Vater so schön auf. Bevor ich allerdings deswegen nicht eingeschult hätte werden können, verschwand die "krei" auf wundersame Weise von selbst.
Laut dem aktuellen Arztbericht der Krankenkasse Barmer GEK ist aber mittlerweile jedes dritte Kind im Vorschulalter von einer Sprachentwicklungsstörung betroffen. Für die Studie wurden die Angaben von 8,3 Millionen Versicherten ausgewertet. Das Ergebnis: Über eine Million Kinder unter 14 Jahren weisen Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung auf. Die Vorschulkinder sind aber am meisten betroffen. Eher schlechte Voraussetzung für die Schule.
Mehr Jungen betroffen
Viele der Kinder müssen tatsächlich von einem Logopäden (Sprecherzieher) behandelt werden, bevor sie zur Schule gehen können, denn die Sprachstörungen verschwinden nicht von selbst. Jungen haben dabei öfter Sprachprobleme als die Mädchen und müssen auch öfter behandelt werden.
Ein unlösbares Problem sei das laut dem Vizechef der Barmer aber nicht, da die Behandlung sehr gut und weitreichend sei. Aber es zeigt an, dass sich der Trend, dass immer mehr Kinder behandelt werden müssen, bevor sie eingeschult werden können, weiter fortsetzt. Gründe dafür sind bisher keine bekannt.
Wow. Hattet ihr Sprachfehler, bevor ihr eingeschult werden konntet und musstet behandelt werden? Oder war das bei euch auch eher so wie bei mir, dass es von selbst verschwand.
Bildquelle: colourbox.com



























