Das Fährunglück ereignete sich vor der Küste von Papua-Neuguinea. Die 'MV Rabaul Queen' war von der Insel New Britain in Kimbe auf dem Weg nach Lae in Papua-Neuguinea gewesen. Am Morgen hatte das Schiff noch Notsignale gesendet, dann ist jedoch der Kontakt abgebrochen. 16 Kilometer vor der Stadt Finschhafen in Papua-Neuguinea ging die Fähre unter und riss rund 350 Menschen mit in die Tiefe. Nach offiziellen Angaben sind mittlerweile 219 Passagiere gerettet, doch von anderen Unglücksopfern fehlt jede Spur. Rettungsflugzeuge & Suchtrupps suchen das Gebiet rund um den Unfallort ab. An der Rettungsaktion sind acht Schiffe beteiligt, die sich um die Erstversorgung der Überlebenden kümmern.
Die Unglücksursache muss noch geklärt werden. Laut Aussagen der Reederei sei das Schiff vermutlich aufgrund der schlechten Wetterlage gekentert. Allerdings spielen mehrere Faktoren für den Untergang eine Rolle. Neben schlechtem Wetter könnten zu viele Passagiere und Schäden an der Fähre Ursachen für die Tragödie verantwortlich sein. Die Regierung von Papua-Neuguinea hat um die Hilfe von Australien gebeten, weil es sich bei dem Unglücksfall um eine "größere Tragödie" handelt. Daraufhin sind acht Handelsschiffe zur Hilfe geeilt, die nun Überlebende bergen.

















