Nicht wirklich besorgniserregend, aber doch ziemlich freakig, was Lyz Lenz zufolge derzeit in LeRoy/NY abgeht:
Insgesamt 16 Schüler sollen dort zeitgleich von Gesichtszuckungen und Tourette-ähnlichen Attacken befallen worden sein. Ob die Teenie-Gruppe da wohl ein paar Horrorfilme zu viel konsumiert hat?
Davon zumindest scheinen die Ärzte auszugehen. Nachdem sich die Familien der Betroffenen besorgt an sie gewandt hatten, diagnostizierten die Doktoren eine Massenhysterie - ganz ähnlich, wie sie bei den Hexenprozessen von Salem ausbrachen. Damals fühlte sich ein ganzes Dorf als Opfer von Flüchen und Schwarzer Magie. Eine psychosomatische Geschichte also.
Damit waren die Eltern nun überhaupt nicht zufrieden - schließlich lief es darauf hinaus, dass ihre Kinder "verrückt" sein sollen. Ein Vater erklärte offen, er werde erst Ruhe geben, wenn das Gesundheitsamt eingeschaltet worden sei. Bestimmt enthalte die Regierung ihm Informationen vor.
Bestätigt fühlte er sich von der pädiatrischen Neurologin Rosario Trifilett, die Fälle von Mykoplasmose - also einer Lungeninfektion - vermutet. Kommt sie nicht zum Ausbruch, sollen merkwürdige Spasmen an ihre Stelle treten. Für diese Einschätzung gibt es zwar keine offiziellen Belege, die Eltern (welche mittlerweile eine Verschwörungsseite ins Leben gerufen haben), glauben aber nun sogar, dass die Erreger selbst verbreitet wurden, um die mysteriöse Grunderkrankung zu verschleiern.
Ich hoffe Scully und Mulder vom FBI treffen bald ein. Die Massenhysterie scheint weitere Kreise zu ziehen, als gedacht...
Bildquelle: Flickr.com/danhollisterduck



























