Dass es Zeitungen in Hülle und Fülle gibt und jeder sie wegwirft, ist aber nicht der einzige Grund, warum sich Nick Georgious mit genau diesem Material beschäftigt, sondern es ist der Tod des gedruckten Wortes, der ihn zu seinen Werken inspiriert. Seiner Meinung nach werden gedruckte Zeitungen immer mehr zu Artefakten, also eher Kunstgegenstände denn Nutzgegenstände, des 21. Jahrhunderts.
Der Tod des gedruckten Wortes wird zu Kunstwerken
Der 1980 in New York City geborene Künstler zerschnipselt und rollt sein Material akribisch genau zusammen. Findet er eine Zeitung, ein Magazin oder ein Buch in den Straßen New Yorks, dann nimmt er es mit und haucht ihm neues Leben ein. Vielleicht steht dann an der Fundstelle des Materials bald ein plastischer Zeitungs-Wauwau.
Ob Zeitungen und Co. jetzt aussterben oder nicht, an Bedeutung hat das gedruckte Wort auf jeden Fall verloren - das ist nicht mehr zu leugnen. In einer schnelllebigen Welt, in der das digitale Leben immer mehr zunimmt, ist das gedruckte Wort oft viel zu langsam und für die Meisten nichts weiter als Müll. Nick Georgious Werke sind deswegen auch das Produkt ihres Umfelds.
Hier ein paar seiner Kunstwerke, mehr gibt es auf Nick Georgious Website.


































