Er faltet dreidimensionale Objekte aus einem einzigen Stück Papier. Und das fast ohne Hilfsmittel. Denn so etwas ist bei der fernöstlichen Kunst nicht gestattet.
Origami wurde von japanischen Mönchen im 12. Jahrhundert erfunden. Doch Chan hat die Faltkunst in eine neue Dimension gehoben. Für seine ausgefallenen Modelle braucht Brian Chan mehrere Monate, wie "Galileo" berichtet.
Er will mit jeder Figur ein bisschen besser werden und arbeitet immer wieder an neuen Modellen. Insekten gefallen ihm am besten. Und sie seien am schwierigsten zu falten, meint der Origami-Profi.

Bildquelle: Jon_Tucker
Dafür schaut er sich zunächst zahlreiche Bilder und Videos von den echten Lebewesen an, damit er sie irgendwann detailgetreu nachbauen kann.
Chan verwendet für seine Kunstwerke nur handgemachtes Papier aus Pflanzenfasern. Dieses Papier vergilbt nicht und ist besonders stark. Seit fünf Jahren entwirft er seine eigene Modelle. Er faltet sie zunächst vor und designt sie sogar am Computer.
Chan versinkt regelrecht in seiner Arbeit, merkt nicht mehr, wenn er müde ist oder Hunger hat. Erst wenn er mit einer Arbeit wirklich fertig ist, ist er zufrieden. Denn der größte Fehler beim Origami sei Ungeduld, meint Chan. Dann fehle die Präzision. Der Origami-Meister hat offenbar sehr viel Geduld, wie folgendes YouTube-Video zeigt.
Seine Figuren sind wirklich sehr präzise und richtig schön anzuschauen, finde ich. Was meint ihr zu Brian Chan und seinen Origami-Kunstwerken?






































