"Kopi Luwak" zählt wie russischer Kaviar, Trüffel, uralter Wein oder handmassiertes Wagyus-Rindfleisch zu den teuersten Lebens- bzw. Genussmitteln der Welt. In den Staaten bezahlt man gut und gerne mal 420 Dollar pro Pfund.
Was diese Kaffeesorte von anderen unterscheidet? Jede einzelne Bohne wurde von indonesischen Bauern handverlesen und zuvor von einer kleinen Pseudokatzenart ausgeschieden. Ja, richtig gelesen: Ausgeschieden.
Der Fleckenmusang liebt Früchte jeder Art. Samen und Kerne - denn nichts anderes sind Kaffeebohnen - kann er jedoch meist nicht verdauen. Die Dinger verlassen den Magen-Darm-Trakt der Schleichkatze allerdings nicht unverändert: Bestimmte Enzyme zerlegen ganze Proteinketten, die für den oft bitteren, unangenehmen Nachgeschmack von Kaffee verantwortlich sind. Kopi Luwak hingegen soll weich, angenehm und köstlich schmecken.
Die fertig verdauten Bohnen werden eingesammelt, gesäubert und geröstet, um dann auf den Kaffeetischen der Superreichen zu landen. Erzählt man das den indonesischen Farmer, amüsieren die sich köstlich...
Bildquelle: Flickr.com/ohallmann




































