Zocken. Für viele das Ein und Alles, das Hobby, in dem man eine andere Persönlichkeit hat. Entweder man dribbelt den Ball a lá Ferndando Torres durch die Abwehr, versucht als Anti-Terror-Einheit eine Bombe zu entschärfen oder fährt illegale Autorennen auf den Straßen von Los Angleles. Während man im Game ist, taucht allzu oft in die virutelle Welt ein und vergisst was fiktiv und was real ist - das macht den Reiz des Zockens aus!
Für die einen ist es Graul, für die anderen Verwirklichung
Ganz ehrlich: Ich bin kein Freund des großen Gamings. Gelegentlich zocke ich auf LAN-Partys oder zusammen mit dem spickmich-Team eine Runde Counter Strike oder begebe mich Abends auf der Couch in die Welt von FIFA. Als einen richtigen Zocker, würde ich mich jedoch nicht bezeichnen. Umso mehr schätze ich die Leute, die richtige Skills, richtiges Können und richtige Taktik mit in ihr Spiel bringen. Als ich erfuhr, dass es für FIFA, Counter Strike oder Need for Speed ganze Bundesligen gibt, bin ich fast vom Glauben abgefallen. Dass das Zocken eine so große Begeisterung hervorruft - sowohl bei den Gamern, als auch bei den Zuschauern - zeigt, dass die digitale Welt immer mehr an Einfluss bekommt. Grafikkarten, Prozessoren, Speicherplatz und Bildschirmauflösungen werden immer besser und schneller, um den hohen Ansprüchen der Gamer gerecht zu werden. Die Physik, die verblüffende Ähnlichkeit zum realen Leben und der Inhalt von manchen Spielen ist so atemberaubend, dass man sich wirklich zweimal fragen muss: In welcher Welt bin ich eigentlich gerade? Der des Spiels oder meiner echten Umgebung?
Die Gamescom 2010 erwartet so viele Besucher wie schon lange nicht mehr
Insgesamt sind 505 Aussteller ins schöne Köln gereist, um ihre neusten Entwicklungen und Spiele vorzustellen. Nicht nur Game-Hersteller, auch Grafikkarten- , Computer-, und Prozessoren-Hersteller sind in die Domstadt gereist, um ihre Produkte unters Volks zu bringen. Sage und schreibe 33 verschiedene Ländern sind derzeit in den Messe-Halle in Köln-Deutz ansässig. Namenhafte Hersteller und Entwickler präsentieren an diesem Wochende ihre Prunkstücke aus dem letzen Entwicklungs-Zyklus und feiern mit einigen Spielen sogar Weltpremiere. Wunderbar nicht nur für Zocker-Freunde, auch Deutschland mausert sich zum weltweit beliebten Medien-Standort. Besonders Ego-Shooter erleben dieses Jahr ein regelrechtes Revival, denn die "Baller-Spiele" sind beliebter denje.
Musik, Lifestyle und Events prägen momentan das Stadtbild Kölns
Wer sich derzeit in der Dom-Stadt aufhält, wird feststellen, dass "Kölle" derzeit nicht von der SPD, sondern von den Gamern regiert wird. Rund um das Messegelände finden kleiner Veranstaltungen, welche auch für Nicht-Gamer spannend sind, statt. Das Gamescom-Cityfestival soll der Höhepunkt an diesem Wochenende sein, denn rund um die Kölner Ringe, als dem Zülpicher Platz, dem Rudolfplatz, dem Friesenplatz und dem Ebertplatz, finden Konzerte, kleinere Auftritte und Spiel-Sessions statt.
Da wir unser spickmich-Hauptquartier, bevor wir im März diesen Jahres nach Berlin gezogen sind, in der schönen Kölner-Innenstadt hatten, bin ich quasi Gamescom erprobt. Auch für absolute Anti-Zocker, lohnt sich ein Besuch auf einer der vielen Veranstaltungen. Und wenn ihr die Augen aufhaltet, findet ihr vielleicht meinen Azubi-Kollegen Mike. Dieser tummelt sich nämlich gerade irgendwo unter den Millionen von Besuchern und bekommt vom langen Aufbleiben schon ganz kleine Augen. Wer ihn findet und ein Foto macht, bekommt ein Geschenk von mir :-)
Bildquelle: Getty Images






































Wo kommt der Stress her und was ist die Stress-Skala?
Fühlt man sich einer bestimmten Lebenssituation nicht mehr gewachsen und empfindet diese als belastend, so leidet man offiziell unter Stress. Genau so, wie fast jeder vierte Deutsche! Eigentlich ist Stress ein Wunderwerk der Evolution, denn bei unseren alten Vorfahren sorgte das Stress-Gefühl für die Ausschüttung von gewaltigen Mengen an Hormonen. In Gefahrensituationen stieg die Leistungsfähigkeit des Körpers durch das ausgeschüttete Adrenalin immens, der natürliche Überlebensreflex war geboren. Auch noch heute beobachtet man dieses Phänomen. Feuerwehrleute oder Sanitäter scheinen unter Extrembedingungen wie Maschinen zu arbeiten, ohne ein Anzeichen von Schwäche oder Müdigkeit. Tatsächlich arbeitet ihr Körper aber an seiner Belastungsgrenze, sobald der Stress abfällt und die Personen zur Ruhe kommen, scheinen sie fast ohnmächtig zu werden. Gefühle, welche während des Einsatzes verdrängt wurden, kommen plötzlich hoch – viele begreifen wa