Während Eisbären, wie der wahrscheinlich allen bekannte Knut, in ihren Zoogehegen fast schon im Luxus leben, geht es den Polarbären am Nordpol immer schlechter. Das Eis an den Polen schmilzt und die Eisbären verlieren ihren Lebensraum. Aber nicht nur durch die Folgen des Klimawandels haben sie es schwer, denn Großwildjäger und Pelzhändler sind ständig auf der Jagd nach ihnen.
Die nächsten Jahre werden die Eisbären nicht besser geschützt.
Dies beschloss das CITES (Washingtoner Artenschutzabkommen). Denn laut ihrer aktuellsten Sitzung bleibt der Handel mit Eisbärfellen und anderen Polaren Jagdtrophäen erlaubt. Der Antrag zum Eindämmen des Handels wurde von den USA gestellt, die Europäischen Staaten legten jedoch Einspruch ein, da sie der Meinung sind, dass die Eisbären ausreichend geschützt werden. Auch durch die Erderwärmung, und dem daraus folgendem Schmelzen der Polkappen, soll die Population der Eisbären nicht gefährdet sein. Viele Umweltbehörden sind entsetzt von dieser Entscheidung!
Weltweit leben inzwischen 25 000 Polarbären in freier Wildbahn; vor 50-60 Jahren wurden die Eisbärbestände auf etwa 5000–10000 geschätzt. Durch viele Schutzmaßnahmen nahm die Population stark zu, und in den nächsten 10 Jahren rechnet man mit etwa 3000 Bären, die den Jägern in die Hände fallen werden. Man kann nur hoffen, dass dieser Zustand nicht wieder erreicht wird und die Zahl wieder auf 5000-10000 Eisbären in der Wildnis sinkt. In den USA ist das Jagen der Eisbären zwar verboten, aber in einigen Gebieten Kanadas und Grönlands ist es erlaubt, die Tiere zu erlegen.
Bildquelle: pixelio.de / Webwebwebber


































