Gefüllte Hallen, tobende Fans und Spieler, die wie Stars gefeiert werden. Das klingt nun echt nicht wie ein Ort wo Computer gespielt wird, doch es ist so und nicht anders. Das Wettkampforientierte Computerspielen nennt man eSport was für „elektronischer Sport“ steht. Mittlerweile gibt es Computerspieler, die mit dem Spielen ihren Lebensunterhalt finanzieren.
In Deutschland gibt es sogar eine Profi-Liga, bei der jährlich mehr als 260.000 Euro Preisgelder ausgezahlt werden. Spiele wie Counterstrike 1.6, Counterstrike:Source, Fifa 10 und Warcraft 3 sind mit dem meisten Preisgeld dotiert. Die Vereine im eSport sind ähnlich strukturiert wie Fußballvereine in der Bundesliga. Einer dieser Vereine ist zum Beispiel n!faculty die über 4 Profiteams, 15 Vereinsteams und fast 300 Vereinsmitglieder verfügen. In Deutschland lockten 2009 die finalen Spieltage der Profiliga über 5.000 Besucher an. Zusätzlich verfolgten über 40.000 Zuschauer die Spiele im Internet. Dennoch wurde der eSport in Deutschland noch nicht als Sportart anerkannt.
Ganz anders sieht es da in den asiatischen Ländern aus. Dort ist der eSport bereits seit dem Jahr 2003 eine anerkannte Sportart. In Peking sollte sogar 2008 der eSport, als nicht olympische Disziplin, Teil der Olympischen Spiele werden. Ein Topspieler verdient in Südkorea monatlich ca. 20.000 Dollar.
Wie denkt ihr über den eSport. Wird er sich in Deutschland weiterhin durchsetzen?
Bildquelle: faculty.de



Sport ist KEIN Mord!!!



















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