Millionen Menschen scheuen sich davor, mit den kleinen Krabbeltierchen in Kontakt zu kommen. Viele haben eine richtige Phobie den winzigen Erdenbewohnern gegenüber. Doch allen Ängsten zum Trotz ist in der Hafenstadt nun eine regelrechte Spinneninvasion ausgebrochen. Millionen Brückenspinnen bevölkern die Norddeutsche Metropole.
Nachts ist Hamburg lebendiger, als am Tag. Das behaupten zumindest viele Touristen, die auf der Reeperbahn die Nacht zum Tag machen. Das stimmt sogar in zweierlei Hinsichten. Zum einen säumen in der Tat Touristen die Straßen am Kiez und zum anderen werden mit Einbruch der Dunkelheit Millionen Spinnen aktiv. Die Brückenspinne bevölkert als einzige ihrer Art die Hafencity - und es werden immer mehr. "Die einzigen natürlichen Feinde sind Vögel, die leben aber nicht in einer Gegend, in der es kaum Bäume gibt", sagt eine Biologin, die das Wachstum der kleinen Krabbeltiere beobachtet.
Die Biologin erklärt, dass rund 100 Spinnen pro Quadratmeter in der Hansestadt leben und man bislang noch so gut wie nichts über diese Art wusste. Sicher ist nur, dass sie sich nahezu unaufhörlich vermehren. "Es gibt keine Grenze, es werden immer mehr", so die Biologin. Nun wird beraten, wie man die Spinneninvasion eindämmen kann.
Bildquelle: Wikipedia




































