Im südamerikanischen Französisch-Guayana wurden nun vier Mitglieder einer Kirchengemeinde wegen der fahrlässigen Tötung eines 15-jährigen Jungen verurteilt. Der Junge starb während einer „Teufelsaustreibung“.
Der 15-Jährige hatte unter psychischen Störungen und Epilepsie gelitten und war darum 2005 von den Gemeindemitgliedern an ein Kreuz gebunden worden, um eine Teufelsaustreibung vorzunehmen. Dabei hing der Jungendliche ganze drei Tage am Kreuz und wurde immer wieder mit Ästen und Gürteln geschlagen, bis er schließlich starb.
Die Gemeindemitglieder wurden nun zu Freiheitsstrafen zwischen drei und zwölf Jahren verurteilt. Ein paar von ihnen waren bereits wegen Körperverletzung vorbestraft, als sie ein paar Jahre zuvor bereits eine ähnliche Teufelsaustreibung durchgeführt hatten. Damals überlebte das Opfer allerdings.
Bildquelle: colourbox.com







































