In Nürnberg eröffnete am Samstag die internationale Waffenmesse, auf der Aussteller aus rund 50 Ländern die neusten Modelle von Gewehren, Pistolen und Nahkampfwaffen vorstellten.
Die Flaggen vor dem Messegebäude wehen auf Halbmast, anlässlich des Amoklaufs in Winnenden. Nach einer Schweigeminute für die Opfer, eröffnet die Waffenmesse und schon nach wenigen Minuten beginnen die ersten Schussübungen zur Demonstration der Schießeisen.
Tim K., der Amokläufer von Winnenden, schoss mit einer Pistole der Marke „Beretta“ um sich, welche ebenfalls einen Stand auf der Waffenmesse hat. Pressesprecher Carlo Ferlito sagt: „Es ist eine bedauernde Tragödie, doch mit einem Auto kann man auch fahren – oder jemanden töten…“
Bis zum heutigen Montag erwarten die Veranstalter mehr als 31.000 Besucher. Rund 275 Millionen Euro werden jedes Jahr in der Schusswaffen-Branche umgesetzt.
Einer der Veranstalter sagte, dass in diesem Jahr die Stimmung sicherlich bedrückt sein werde und jeder den Amoklauf im Hinterkopf haben wird, aber ein komisches Gefühl dabei, die Waffenmesse auszurichten, habe er nicht.
Irgendwie zynische Ironie…
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um uns dann ausruhen zu können.




























