Zahlreiche Schatzsucher haben sich im Lauf der letzten Jahrhunderte auf die Suche nach dem sagenumwobenen Atlantis gemacht. Der griechische Philosoph Platon hatte in einem seiner Werke von dem angeblich einst mächtigen Inselreich gesprochen, das durch eine Naturkatastrophe um 9600 v.Chr. in kürzester Zeit untergegangen sein soll. Jetzt will ein Brite das mythische Inselreich mittels Google Earth gefunden haben.
Der britische Luftfahrtingenieur Bernie Bramford hatte kürzlich eine aufregende Entdeckung gemacht, als er sich bei Google Earth den Meeresboden des Nord-Atlantik anschaute. Auf einer Fläche von rund 21.000 Quadratkilometern entdeckte er gerade und rechtwinklige Linien, die aussahen wie von Menschenhand geschaffen. Sofort fielen dem Mann die Geschichten über das sagenhafte Atlantis ein und er war sich sicher, dass er das Inselreich gefunden hatte. Seiner Meinung nach passte es sowohl vom Standort als auch von der Größe mit der Beschreibung Platons überein. Als er seine Entdeckung bekanntgab, machte ihm Google allerdings einen Strich durch die Rechnung. Die Linien, die der Mann entdeckt hatte, seien zwar wirklich von Menschen erschaffen, allerdings erst vor gar nicht langer Zeit. Schiffe hätten hier Sonarsonden an Leinen über den Meeresboden gezogen, wodurch die rechtwinkligen Linienstrukturen entstanden waren.
Da ist für den britischen Online-Schatzsucher wohl ein Traum geplatzt und auch er wird nicht als der Entdecker des untergangenen Atlantis in die Geschichte eingehen. Allerdings sollte man ja auch wissen, dass es keinen Beweis dafür gibt, ob es die Insel jemals gegeben hat…
Bildquelle: colourbox.com































